AUTOGENES TRAINING (AT)

So wirkt Autogenes Training

Ziel ist es, mentale und emotionale Entspannungszustände herbeizuführen, die wiederum körperliche Entspannung nach sich ziehen.

Im Präventionskurs Autogenes Training, lenken wir unsere Aufmerksamkeit von unseren Alltagsgedanken weg auf unsere Körperempfindungen. Autogenes Training leitet den Übenden dazu an, mit Hilfe von verschiedenen Formeln die Aufmerksamkeit auf das Erleben von Entspannungsempfindungen wie Ruhe, Schwere, Wärme, ruhigem gleichmäßigen Puls, angenehm warmen Strömen in der Magengegend und Kühle auf der Stirn zu konzentrieren.

Der Erfolg beim Autogenem Training  hängt davon ab, wie weit es Ihnen gelingt, entspannungsfördernde innere Bilder zu vergegenwärtigen, die Aufmerksamkeit zu halten und durch regelmäßiges Üben ,,einzugravieren“. Die Entspannungsreaktion erfolgt schließlich reflektorisch.
AT eignet sich besonders bei:

  • Magen-Darm Beschwerden
  • Atemproblemen
  • emotionalen Belastungen
  • Schlafstörungen
  • ablenkenden Gedanken, grübeln
  • Konzentrationsproblemen
  • Herzproblemen
  • Nervösität
  • Depressionen

Kursablauf

  • Langsames Ankommen durch ein Ritual, z.B. eine Klangreise (Anschlagen von Klangschalen)
  • Fragen stellen, Übungserfahrungen mitteilen (wer möchte)
  • Strukturierter Ablauf  ( beinhaltet theoretische und  praktische Teile im Wechsel)
  • Übung der letzten Woche wird wiederholt (praktisch)
  • Kurze Übung für den Alltag  (z.B. Atemübung)
  • Neue Übung wird vorgestellt und geübt. Die Übungen bauen aufeinander auf
  • Abschlussrunde.

Inbegriffen: Teilnehmermaterial (Handout)  und alle Übungen als mp3 Datei.
Getränke sind mit enthalten.

zum Kurs „Autogenes Training“


 

Geschichte Autogenes Training (AT)      

Die Methode des Autogenen Training wurde vom deutschen Psychiater und Psychotherapeut Johannes Heinrich Schultz in den 1920er Jahren  entwickelt.
Schultz arbeitete erfolgreich an der Heilung von Patienten mit psychosomatischen Beschwerden durch Hypnose.
Er stellte fest, dass seine Patienten immer wieder von Schwere und Wärmeempfindungen sprachen. Diese Empfindungen stellten sich jedoch automatisch ein. Ohne seine Anweisungen. Er führte den Rückschluss, dass die Schwere-und Wärmeempfindungen von der Entspannung der Muskulatur und der Gefäße führen.

Er fragte sich, ob es nicht auch umgekehrt funktionieren könnte, das körperliche Entspannung auch eine psychische Entspannung hervorruft. So entwickelte Schultz das Autogene Training.